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ШУГУРОВА Leseverstehen.doc
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28.03.2016
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1. Antworten Sie auf die Fragen zum Text

1. Was macht Yasmin zusammen mit ihren Freunden?

2. Versteht sie sich gut mit ihren Eltern?

3. Besucht Yasmin oft ihre Großeltern?

4. Welchen Menschen begegnet sie noch jeden Tag?

2. Wie steht es im Text?

1. Oder wir verabreden uns und machen was zusammen

2. In der Pause auf dem Schulhof plaudern wir

3. Mit meinem Stiefvater habe ich nicht so viel Gemeinsamkeiten

4. Die Großeltern wohnen nicht weit von uns

5. Jeden Tag sehe ich einen anderen Verkäufer

3. Geben Sie den Inhalt des Textes in vereinfachter Form mit Hilfe folgender Stichwörter wieder

zusammen im Ballettunterricht - telefonieren – etwas unternehmen – sich auf dem Schulhof unterhalten – zusammen weggehen – die wichtigste Person im Leben – viel mit Mutter besprechen – im Haushalt helfen – den Vater nicht so oft sehen – ein liebevoller Vater – sich mit dem Stiefvater nicht so gut verstehen - die Großeltern oft sehen - nicht so viel Kontakt mit anderen Menschen

Probleme zwischen Eltern und Kindern

Bestimmt gibt es manchmal Streit zwischen euch und euren Eltern. Das passiert dann, wenn ihr böse zu euren Eltern seid, oder wenn eure Eltern böse zu euch sind. Sicher kennt ihr alle solche Situationen aus eurer Familie. Aber es ist nicht schlimm, wenn Kinder und Eltern manchmal Streit mitein­ander haben.

Wichtig ist, dass ihr nach einem Streit wieder nett zu euren Eltern seid, und dass eure Eltern auch nett zu euch sind. Es ist normal, dass man über Probleme spricht, und dass es dabei manchmal auch zu einem Streit kommt. Vor allem wenn Kinder noch sehr klein sind, sind sie für die Eltern an manchen Tagen sehr anstrengend. Ganz kleine Kinder schreien und weinen viel und die Eltern müs­sen sich den ganzen Tag um sie kümmern. Ständig wollen die Kinder etwas haben - Essen, Trinken oder ihre Spiel­sachen. Da werden die Eltern schon mal ungeduldig oder sind ein bisschen böse mit ihrem Kind. Sobald die Kinder in den Kindergarten gehen oder in die Schule, wird das Verhältnis aber entspannter. Denn dann haben die Eltern wieder mehr Zeit. Für Probleme und Streit sorgt in vielen Familien dann wieder die Zeit der Pubertät. Diese beginnt bei vielen Kindern mit etwa zwölf Jahren und endet vier oder fünf Jahre später. Die Pubertät ist die Zeit, in der Kinder langsam zu Erwachsenen werden. Das Aussehen verändert sich und auch die Persönlichkeit. Viele Jugendliche sind in dieser Phase sehr frech zu ihren Eltern und provozieren Streit. Manche Eltern sind dann richtig verzweifelt und den­ken: „Was machen wir nur mit diesem Kind?" In der Pubertät beginnen die Jugendlichen auch mehr Verantwor­tung für ihr eigenes Leben zu über­nehmen. Viele machen erste Erfah­rungen mit der Liebe. Auch das sorgt manchmal für Streit mit den Eltern.

Die Liebe der Eltern ist für Kinder aber in jeder Phase des Lebens sehr wichtig - auch wenn es Probleme gibt. Ohne die Liebe der Eltern kann kein Kind lernen, was Liebe bedeutet.

(SchrumdiRum 94)

Übungen:

1. Füllen Sie die Lücken in den Sätzen

1. Aber es ist nicht……………., wenn Kinder und Eltern manchmal …………..mitein­ander haben.

2. Wichtig ist, dass ihr nach einem Streit wieder …………zu euren Eltern seid

3. ……………….wenn Kinder noch sehr klein sind, sind sie für die Eltern an manchen Tagen sehr………………………..

4. Für Probleme und Streit sorgt in vielen Familien dann wieder die Zeit der …………

2. Trennen Sie die Wörter und setzen Sie die Satzzeichen

1. diepubertätistdiezeitinderkinderlangsamzuerwachsenenwerden.

2. dasaussehenverändertsichundauchdiepersönlichkeit.

3. vielemachenersteerfah­rungenmitderliebe.

4. ohnedieliebederelternkannkeinKindlernenwasliebebedeutet.

3. Wie sind folgende Aussagen im Text ausgedrückt?

1. Sobald die Kinder in den Kindergarten gehen oder in die Schule, wird das die Beziehung entspannter.

2. In der Pubertät beginnen die Jugendlichen auch mehr Verantwor­tung für ihr eigenes Leben zu auf sich zu nehmen.

3. Auch das führt manchmal zum Streit mit den Eltern.

4. Die Liebe der Eltern ist für Kinder aber in jeder Etappe des Lebens sehr wichtig - auch wenn es Probleme gibt.

5. Ganz kleine Kinder schreien und weinen viel und die Eltern müs­sen den ganzen Tag für sie sorgen.

4. Antworten Sie auf die Fragen zum Text

1. Ist es so schlimm, wenn die Eltern und Kinder Streit haben?

2. Wann gibt es besonders oft Streit?

3. Wann haben die Eltern endlich mehr Zeit für sich?

4. Wann setzt die zweite Phase der häufigen Konflikte ein?

5. Warum gibt es in der Pubertät oft Streit?

6. Ist die Liebe der Eltern für Kinder wichtig?

7. Haben Sie ein entspanntes Verhältnis mit Ihren Eltern? Wann genau, hatten Sie sehr oft Streit? Stimmt es, was im Text steht?

Deine Rechte

Auszug

1. Das Grundrecht jedes Menschen ist das Recht zu leben. Alle haben dieses Recht, auch die Kinder.

2. Niemand darf ein Kind beleidigen oder quälen.

Immer noch gibt es Menschen, die Kinder schikanieren, nur weil sie zu einer anderen Nationalität, Religion oder Rasse gehören. Es kommt auch vor, dass Erzieher für jede Unge­horsamkeit schwer strafen oder Kinder schlagen, nur weil sie stärker sind.

Jeder Staat, der die Konvention unterschrieben hat, ver­spricht, seine jungen Bürger zu beschützen und denjenigen zu bestrafen, der Kinder schlecht behandelt.

3. Man darf Lernen und Disziplin nicht mit Gewalt und Erniedrigungen erzwingen.

Lehrer und Erzieher müssen die Kinder

respektieren und ausgeglichen und

geduldig sein. Wenn das Kind schlecht

lernt oder Unfug treibt, darf man es

nicht beleidigen und schon

gar nicht schlagen. So steht

es in der Konvention. Früher

meinte man, dass das Kind ohne

Prügel nichts lernt und dass gute Manieren durch Gewalt

und den Rohrstock eingeprägt werden sollen. Inzwischen

haben aber alle verstanden, dass man Kinder nur mit Güte

erziehen kann.

Ein Kind hat das Recht auf eigene Meinung.

Das Kind braucht nicht so zu denken wie die Erwachsenen und es darf alles, was es denkt, aussprechen, aufschreiben und sogar veröffent­lichen. Und man darf ihm nicht sagen: „Du bist noch zu klein, also sei ruhig!" Was macht es, dass es klein ist; manchmal irren sich auch Erwachsene!

Und in der Konvention steht: Ein Kind darf seine Meinung frei äußern. Zwar wurde hinzu­gefügt: wenn es dabei niemanden beleidigt und nicht flucht. Siehst du: Keines der UNO-Länder mag es, wenn Kinder frech sind und schimpfen!

(SchrumdiRum 94)

Übungen: